Lutz Jungrichter im Bautzener Museum

Beim Aufbau der Sonderausstellung „Ich male, also bin ich“ von Lutz Jungrichter Foto: Museum Bautzen
Bautzen. Das Museum Bautzen zeigt die Sonderausstellung „Ich male, also bin ich“ mit Werken des Malers, Grafikers und Bildhauers Lutz Jungrichter. Sein Lebensmotto „Pingo, ergo sum“ variiert den berühmten Satz von René Descartes und unterstreicht die tiefe Verbindung von Kunst und Dasein. Geprägt wurde Jungrichters Entwicklung durch Mentoren wie Harald Metzkes und Rudi Wünsche sowie durch den Austausch mit Künstlerfreunden wie Carl Lohse und Sarah Kirsch. Sein Haus in Rabitz entwickelte sich zu einem zentralen Ort seines Schaffens und einem Treffpunkt für Kunstschaffende und Intellektuelle. Vor 1989 engagierte er sich im „Freundeskreis für Kunst und Literatur“ in Nadelwitz und war 1990 Gründungsmitglied des Bautzener Kunstvereins. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seines vielseitigen Werks mit kraftvollen Acrylfarben, die von Vergänglichkeit und der Magie des Augenblicks erzählen. Zu sehen sind Landschaften, Stadtansichten, weibliche Akte, Stillleben und Alltagsbeobachtungen – die Schau läuft noch bis zum 13. September. Seine Plastiken ergänzt die Ausstellung mit expressionistisch geprägten Figuren, die besondere Intensität ausstrahlen.