Maskottchen mit Freude und Trauer

Beim ersten Ausflug der Pandafamilie 2026 – v.l.n.r. Die nun verstorbene Zayah, Kiran, Nishu Foto: Catrin Hammer
Görlitz. Am 27. September steht der Tierpark Görlitz von 11.00 bis 16.00 Uhr im Zeichen des internationalen Roten-Panda-Tages. Der Rote Panda ist nicht nur eine der bekanntesten Tierarten des Görlitzer Tierparks, sondern letztlich sogar dessen Wappentier. Mit Mitmachaktionen, tierischen Begegnungen und Einblicken in das Leben der Tiere können Besucher mehr über die kleinen Pandas, ihren natürlichen Lebensraum und dessen Bedrohung erfahren.
Der diesjährige Aktionstag findet allerdings unter besonderen Umständen statt: Vor wenigen Tagen starb die sechsjährige Pandamutter Zayah plötzlich. Sie hatte in diesem Jahr mit dem Männchen Kiran Zwillinge bekommen. Um deren weitere Aufzucht kümmert sich derzeit das Tierpflegeteam.
Kreative Panda-Fans können am Panda-Tag, dem besagten Sonntag, eigene Pandamasken basteln, mit einem Aktivitätsführer spielerisch mehr über die Tiere erfahren oder ein Erinnerungsfoto mit dem Panda-Maskottchen machen. Von 13.30 bis 15.00 Uhr können Kinder sich beim Schminken selbst in einen Roten Panda verwandeln. Außerdem erhält jedes Kind bereits an der Tierparkkasse einen Panda-Taler. Bei einer Tierpräsentation um 14.45 Uhr am Pandagehege geht es um das Verhalten und den Lebensraum der Roten Pandas sowie um die Gefahren, denen die Tiere in der Natur ausgesetzt sind.
Unterdessen konzentriert sich das Tierpflegeteam auf die Aufzucht der beiden drei Monate alten Pandawelpen. Das Weibchen Nishu nimmt den Milchaustauscher inzwischen vom Löffel, ihr Bruder Kiran nimmt Brei vom Pinsel. Verschiedene Futtermittel, darunter Bambus, werden angeboten. Beide Tiere nehmen derzeit zu.