Stauseestraße soll vom Abzweig bis Oehna saniert werden

Aufgrund der in der Winterperiode 2025/2026 aufgetretenen Schäden habe sich die Priorität wesentlich erhöht.
Bautzen. Der Bautzener Stadtrat hat auf seiner jüngsten Sitzungen mehrheitlich beschlossen, die Verbindung vom Abzweig Oehna der Stauseestraße bis zum gleichnamigen Stadtteil zu sanieren. Die Grundlage dafür bildete ein von der CDU-Fraktion eingebrachter Antrag. Wie aus der Stellungnahme der Stadtverwaltung hervorgeht, sei eine „erneute Deckenbehandlung im Reparaturverfahren“ nicht mehr wirtschaftlich. Aufgrund einer fehlenden Alternativstrecke und der Notwendigkeit einer Zuwegung für Anwohner, ÖPNV, Rettungsdienst und Entsorgung sei eine temporäre Baustraße zwingend erforderlich. Aufgrund der in der Winterperiode 2025/2026 aufgetretenen Schäden habe sich die Priorität wesentlich erhöht. Daher solle die Umsetzung bereits 2027 und nicht, wie bisher geplant, erst nach 2030 erfolgen. Die Baukosten werden in der Stellungnahme auf 650.000 Euro beziffert, wobei man eine Förderquote von 50 Prozent anstrebe. Die nur drei bis vier Meter breite Straße solle punktuell Ausweichstellen erhalten, ansonsten aber „im Bestand“ saniert werden. Die CDU-Fraktion hatte in ihrem Antrag auf die „deutlich positive Entwicklung“ des Stadtteils Oehna verwiesen: „Aktuell entstehen mehrere neue Häuser, wodurch der Bedarf an funktionierender, sicherer Erschließungsinfrastruktur weiter steigt.“ Wie aus mehreren dem „Oberlausitzer Kurier“ vorliegenden Schreiben hervorgeht, kämpfen die Anwohner bereits seit vielen Jahren um die Sanierung der Straße.