Wohin mit all den Sammlerstücken?

DDR-Sammler Uwe Weber möchte seine Exponate gut aufbewahrt wissen, wenn die Ausstellung in Neschwitz endet. Foto: Archiv
Neschwitz. Die Ausstellung des DDR-Sammlers Uwe Weber aus Bautzen im Heimatmuseum Neschwitz (der „Oberlausitzer Kurier“ berichtete bereits ausführlich) neigt sich dem Ende entgegen. Noch bis zum 28. Juni kann man hier jeweils sonntags von 13.30 bis 17 Uhr Alltagsgegenstände aus der DDR bestaunen. Mit der Resonanz ist Uwe Weber sehr zufrieden: „Zur Eröffnung im März kamen annähernd 100 Besucher, in der Folgezeit waren es durchschnittlich 20 an jedem Ausstellungstag.“ Diese kamen nicht nur aus der Umgebung, sondern (zum Beispiel) auch aus Leipzig, Zeitz und Dippoldiswalde. Er selbst sei an jedem Sonntag vor Ort in Neschwitz, gebe Erläuterungen und führe durch seine gesammelten Schätze. Eine Frage, die Uwe Weber sehr am Herzen liegt, ist allerdings noch nicht geklärt: Wohin mit alle den Exponaten, wenn er die Ausstellung räumen muss? Schließlich wartet ab dem 5. Juli mit der Geschichte des Schulwesens in Neschwitz von 1945 bis 1990 schon das nächste spannende Thema auf die Besucher des Heimatmuseums. „Ich hatte im März gesagt, dass ich die Stücke verkaufen möchte. Doch noch lieber wäre es mir, wenn sie zusammen bleiben und als Dauerleihgabe in einem geeigneten Raum gezeigt werden könnten.“ Und daraus resultiert nun folgender Aufruf: „Wer verfügt über einen solchen Raum, den er mir kostenlos für die Aufbewahrung zur Verfügung stellen kann?“ Für Angebote ist Uwe Weber unter (0163) 3160 369 zu erreichen.