Zwei Ausstellungen zu Jüdischer Kultur

Die Leichenhalle der Jüdische Gemeinde 1908-1938 Foto: Museum
Zittau. Im Rahmen des „Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen“ zeigen die Städtischen Museen Zittau ab 19. September zwei Ausstellungen im Franziskanerkloster. Die Wanderausstellung „Spurensuche. Jüdische Geschichte in der Oberlausitz“ ist bis 18. Oktober zu sehen und stellt die ehemaligen jüdischen Gemeinden der Oberlausitz sowie ausgewählte Biografien vor. Die Kabinettausstellung „Synagoge und Trauerhalle. Untergegangene Orte jüdischer Kultur in Zittau“ läuft bis 25. April 2027 und widmet sich der 1906 eingeweihten Zittauer Synagoge und der 1908 errichteten Trauerhalle, die beide 1938 zerstört wurden. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 18. September, um 17.00 Uhr. Eine Anmeldung bis 16. September unter museum@zittau.de oder 03583 554790 ist erforderlich.
Begleitend gibt es mehrere Veranstaltungen: Am Mittwoch, dem 7. Oktober, spricht Juliane Irma Mihan um 17.00 Uhr über die Synagoge. Ein weiterer Vortrag über den Umgang mit dem Tod im Judentum folgt am Mittwoch, 18. November, um 17.00 Uhr. Kinder- und Familienführungen zum Judentum in Zittau finden am 14. und 20. Oktober, 8. November sowie 17. Februar statt. Am Montag, 9. November, gibt es von 16.30 bis 18.00 Uhr eine Stadtführung zu den Stolpersteinen. Treffpunkt ist die Johanniskirche, Ziel ist die katholische Kirche Mariä Heimsuchung. Dort beginnt um 18.00 Uhr eine Andacht, um 18.30 Uhr folgt das Nachtgedenken an den 9. November 1938.