Zwei tolle Tage am Oberlausitzer Dreieck

Das Oberlausitzer Dreieck bietet historischen Rennsport zum Anfassen. Foto: Dietmar Augustin
Saalendorf. Der MSC Oberlausitzer Dreiländereck e.V. lädt am Samstag, 12. September, und am Sonntag, 13. September, zu seinem bereits 12. Oberlausitzer Dreieck ein. Gezeigt wird historischer Motorsport auf zwei, drei und vier Rädern. Gefahren werden Demonstrationsläufe in 11 Klassen von Vorkriegszeiten bis Youngtimer einschließlich Baujahr 1995. Ausnahmen bilden die Klasse 7, Gespanne und die Klasse 8 für aktive und ehemalige Rennfahrer, die baujahresseitig nach oben offen sind. Geplant ist in diesem Jahr auf Grund der vielen Nennungen ein separater Lauf für Trabant-Rennwagen.
Gefahren wird auf einem 5,9 Kilometer langen Rundkurs mit einem Höhenunterschied von rund 65 Metern zwischen den Ortschaften Saalendorf, Jonsdorf und Waltersdorf inmitten des Zittauer Gebirges. Start und Ziel befinden sich unmittelbar an der Gaststätte & Pension „Jägerwäldchen“.
Die gegenwärtig bestehende Straßensperrung zwischen Jonsdorf und dem Jägerwäldchen wird für den Zeitraum des Oberlausitzer Dreieck ausgesetzt. Die Veranstaltung findet ohne Einschränkungen statt.
Das Oberlausitzer Dreieck weckt jedes Jahr bei Fahrern und Zuschauern wachsendes Interesse und wachsende Beliebtheit. Die Teilnehmer absolvieren am Samstag je zwei 20-minutige Trainingsläufe und am Sonntag je zwei 20-minutige Demonstrationsläufe. Das Teilnehmerfeld birgt nicht nur für Motorsportfans jede Menge Besonderheiten. Gemeldet haben circa 250 Teilnehmer aus mehreren Ländern mit verschiedensten Rennmotorrädern, offenen Seitenwagen, Formelrennwagen, Karts, Tourenwagen und einem Sonderlauf für besondere Fahrzeuge auf einer mittelschwer zu fahrenden Strecke mit schnellen Geraden und teils kniffligen Kurven. Unter den Fahrern befinden sich viele ehemals aktive Rennfahrer vergangener Jahre.
Zum zweiten Mal hat der sechsfache Superbike Champion in der International Road Racing Championship (IRRC) Didier Grams mit seiner BMW S1000 RR gemeldet. Didier beendete seine internationale Karriere im Herbst 2024. Auch Nico Müller als aktiver Fahrer in der European Series Road Racing (ESR) Superbike ist wieder zu Gast am Oberlausitzer Dreieck. „Auch einige unserer tschechischen Freunde haben sich angemeldet“, freuen sich die Organisatoren. Für Motorsportfreunde oder Aktive lohnt der Ausflug ans Oberlausitzer Dreieck auf jeden Fall. „Wir lassen Motorsportgeschichte lebendig werden und bieten interessanten und spannenden historischen Motorrad- und Automobilrennsport“, so der Veranstalter.
An beiden Tagen wird auch abseits der Rennstrecke den Besuchern ein reichhaltiges Programm geboten. In den Fahrpausen können die kostenlosen Shuttle- Busse rund um die Strecke genutzt werden.
„Für die Zuschauer, die das Feeling der Rennstrecke selbst erleben möchten, bieten wir mehrere Renntaxis zum Mitfahren an“, so die Organisatoren. Die Anmeldung dazu erfolgt im Fahrerlager am Jägerwäldchen. Außer dem Spaß für den Einzelnen wird der Erlös der Taxifahrten zugunsten der Kinderstation des Krankenhauses Zittau, insbesondere für Familien mit herzkranken Kindern, gespendet.
Nahe der Strecke stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze für Besucher zur Verfügung.
Der Zutritt zu den Fahrerlagern ist inklusive.
Für das leibliche Wohl wird an beiden Veranstaltungstagen in allen Zuschauerbereichen rund um die Strecke gesorgt.
Nach den Läufen am Samstagabend wird ab 20.00 Uhr zu Livemusik ins Festzelt eingeladen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Gestartet wird an beiden Tagen um 8.00 Uhr. Das Tagesticket kostet 10 Euro, das Wochenendticket 15 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist der Eintritt frei.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter msc-oberlausitzer-dreilaendereck.eu
