Bautzen: Vom Negativ bis zur Datei

Tiefenblick: Museumsgespräch über Bautzens fotografisches Gedächtnis Foto: Bertram Kober 2009
Bautzen. Das Museum Bautzen veranstaltet am Sonntag, 1. Februar, 15.00 Uhr, ein besonderes Museumsgespräch. Es findet im Rahmen der Ausstellung „Rolf Dvoracek – Photo-Graphische Spitzlichter“ statt. Hagen Schulz und Silvia Böttcher führen in das Thema „Negative, Papierabzüge, Bilddateien“ ein. Sie stellen die Systematik und herausragende Objekte der museumseigenen Fotosammlung vor.
Diese Sammlung zählt zu den größten ihrer Art in der Oberlausitz. Sie umfasst über 15.700 Papierabzüge, 20.000 Negative und zahllose digitale Bilder von 1842 bis heute. Schon der Gründer Oskar Roesger sammelte vor 1900 historische Aufnahmen. Der Bestand wurde später massiv um Stadtbildaufnahmen und Alltagsszenen erweitert.
Geprägt wurde er durch lokale wie überregionale Fotografen. Zu den künstlerischen Höhepunkten gehören Werke von Größen wie Richard Peter oder Evelyn Richter. Die Veranstaltung ist auf 25 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen. Der Eintritt ins Museum beträgt regulär 7 Euro.