„Bergbauden im Lausitzer Gebirge“

Rund 30 Bauden oder ähnliche Objekte werden im Vortrag betrachtet. Foto: Sammlung Dietmar Eichhorn
Zittau. Dipl.-Lehrer Dietmar Eichhorn präsentiert am Dienstag, 5. Mai, um 17.00 Uhr, im Museum Franziskanerkloster den Vortrag: „Bergbauden im Lausitzer Gebirge“.
In einer Vorschau dazu heißt es: „Von den Bauden im Zittauer Stadtwald hörten wir im Rahmen einer früheren Ausstellung bereits. Nun widmet sich Gästeführer und Reiseleiter Dietmar Eichhorn den Bergbauden und Ausflugsgaststätten im Lausitzer Gebirge vor allem auf tschechischem Gebiet. Ende des 19. Jahrhunderts war es zum Beispiel der ,Gebirgsverein für das nördlichste Böhmen’, dem wir die touristische Erschließung dieser bezaubernden Landschaft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft verdanken. Wanderwege wurden angelegt, Bauden, Aussichtspunkte und Türme errichtet.“ Und weiter: „Als die Eisenbahn dann aufkam, brachte das einen Schub von Ausflüglern aus den Städten und aus der benachbarten Oberlausitz, die bei einer Wanderung auch gern einkehren wollten. Mit der Bahn kamen nach 1848 aber eben auch Sommerfrischler und Feriengäste, bald bis aus Prag, ins Gebirge, die nun eine große Zahl von Einkehrmöglichkeiten vorfanden und diese zu schätzen wussten. Rund 30 Bauden oder ähnliche Objekte werden im Vortrag betrachtet. Alle liegen in der Landschaft des Lausitzer Gebirges mit seinen geologischen Besonderheiten.“ In seinem Vortrag geht es um einen Überblick darüber, wo Bauden standen bzw. immer noch zu finden sind. Dem gingen umfangreiche Recherchen und Wanderungen voraus.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro.