Direkt zum Inhalt springen
Info & Kommentare

Bessere Sicht auf die Tänzer und Sänger

Bessere Sicht auf die Tänzer und Sänger

Geschäftsführerin Diana Wagner und Intendant Tomas Kreibich-Nawka sitzen auf der neuen Traverse, die allen Besuchern eine gute Sicht auf die Bühne bietet. Foto: Carmen Schumann

Für die neue Spielzeit hat das Ensemble ein umfangreiches Programm vorbereitet. Die Aufführungen finden im Saal an der Äußeren Lauenstraße statt – aber nicht nur dort. In der heimischen Spielstätte sind Verbesserungen eingeführt worden. Das Publikum wird es freuen.

Bautzen.
Es kann wieder losgehen. Das Sorbische Nationalensemble ist gut gerüstet für die neue Spielzeit. Und das nicht nur in inhaltlicher Hinsicht, was die neuen Inszenierungen betrifft, sondern auch im Hinblick auf die technische Ausstattung des Saales. 

In den letzten Wochen ist hier die Licht- und Tontechnik erneuert worden. Und es wurde eine Traverse eingebaut, welche es ermöglicht, dass die Zuschauer in allen Sitzreihen eine gute Sicht auf die Bühne haben.

Die erste Aufführung in der neuen Spiezeit findet jedoch nicht in Bautzen statt, sondern in Dessau. Am Prellerhaus des Bauhauses Dessau wird am 4. September die Tanzperformance EXTREM Hoch 4 uraufgeführt. 

Durch Bewegung, Licht und Musik werden die Balkone des Prellerhauses zur Bühne. Der Kontakt zu den argentinischen Künstlern, die die Aufführung choreografisch und musikalisch untermalen, entstand 2019 bei den „Argentinischen Nächten“ in Schmochtitz.

In der Bautzener Stadthalle „Krone“ folgt bereits am 11. September die nächste Uraufführung. Mit dem weltlichen Oratorium „Wundersames Wasser“ setzt der Komponist Mercin Weclich seine Reihe musikalischer Bühnenwerke fort. Das Werk basiert auf Texten der sorbische Lyrikerin Roza Domascyna und wird ergänzt durch künstlerische Arbeiten des sorbischen Fotografen Matthias Bulang. Das Arrangement übernimmt der Dresdner Komponist Johannes Gerstengarbe.
In den Herbst- und Wintermonaten folgen sinfonische Konzerte der Sorbischen Kammerphilharmonie. Das erste Konzert findet am 8. Oktober im Deutsch-Sorbischen Volkstheater statt, die nachfolgenden drei Konzerte jeweils im Saal des SNE.

Am 24. Oktober widmet sich ein Konzert im Saal des SNE dem 20-jährigen Bestehen des ENA-Musikverlages. Unter der Leitung des ehemaligen Intendanten Wolfgang Rögner zeigt das Sinfoniekonzert die Vielfalt der Editionen dieses Verlages auf, der überwiegend Werke sorbischer Komponisten herausgab und -gibt. Im Mittelpunkt steht dabei der Komponist Jan Paul Nagel (1934 – 1997) dessen Frau Elke Nagel den Grundstein für den Verlag legte.

Über den Jahreswechsel wollen die Ensemble-Mitglieder ihr Publikum mit dem Programm „Winterzeit“, den Silvester- und Neujahrskonzerten sowie der Kinder- und der Abendvogelhochzeit erfreuen. Dazu zu gegebener Zeit mehr.

Ein Publikumsmagnet ist in jedem Jahr die Spreewälder Sagennacht, die am 11. Juni 2027 unter dem Titel „Der Nimmernassrock“ in Burg/Spreewald uraufgeführt wird. Die Sagennächte ziehen in jeder Saison bis zu 5.000 Besucher an. Insgesamt hatte ds SNE im Jahr 2025 45 000 Zuschauer.

Carmen Schumann / 03.09.2026

Schlagworte zum Artikel

Was sagen Sie zu dem Thema?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Die Mail-Adresse wird nur für Rückfragen verwendet und spätestens nach 14 Tagen gelöscht.

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.

Weitere aktuelle Artikel