Brückenrückbau bringt Belastungen

Der Teilabriss der alten Brücke sowie der Einbau des großformatigen Wellstahlprofils als Wilddurchlass sind abgeschlossen.
Schwepnitz. Der Umbau der Stahlbetonbrücke aus dem Jahr 1933 im Zuge der B 97 über die frühere Bahnstrecke Kamenz-Königsbrück bei Schwepnitz ruft in der Gemeinde viel Aufregung hervor.
„ Täglich erreicht die Gemeinde und mich persönlich der verständliche Unmut der Bürgerinnen und Bürger, die von der genutzten Umfahrungsstrecke über Grüngräbchen betroffen sind“, schreibt Bürgermeister Marco Schmidt im gemeindlichen Amtsblatt.
Und weiter: „Das enorm hohe Verkehrsaufkommen, die tragischen Vorfälle wie die überfahrenen Gänsefamilien an den Teichen und die allgemeine Gefährdungslage in den Orten sorgen auch uns.“ Allerdings sei die Gemeinde Schwepnitz nicht die zuständige Behörde, sondern könne nur „Bedenken, Hinweise und die Forderungen zur Verbesserung der Lage lediglich mit Nachdruck weiterleiten.“ Die Gemeinde bleibe an dem Sachverhalt dran und „lasse nicht locker.“ Die offizielle Umleitung führt über Kamenz.
Allerdings dürfte es bald überstanden sein: „Der Teilabriss der alten Brücke sowie der Einbau des großformatigen Wellstahlprofils als Wilddurchlass sind abgeschlossen.
Der neue Straßendamm wurde aufgeschüttet, die Schottertragschicht der B 97 ist hergestellt. Derzeit laufen die Asphaltarbeiten auf der B 97. Bis Ende dieser Woche werden der Banketteinbau, die Fertigstellung der Straßendämme sowie die Pflasterarbeiten an den Stirnkränzen des Wellstahlprofils ausgeführt. In der kommenden Woche erfolgen dann die Arbeiten der Verkehrstechnik, insbesondere das Errichten der passiven Schutzeinrichtungen und die Markierungsarbeiten“, teilt das Landesamt für Straßen und Verkehr (Lasuv) auf Anfrage mit.
Und weiter: „Bei gleichbleibend guter Witterung“ – diese sei insbesondere Voraussetzung für die Markierungsarbeiten – „gehen wir davon aus, dass die B 97 in der kommenden Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.“