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„Das Lächeln der Ophelia“ in der TheaterScheune

„Das Lächeln der Ophelia“ in der TheaterScheune

„Die Tränen der Ophelia“ führt Shakespeares Tragödie dorthin zurück, wo sie begann – ins Menschliche. Foto: privat

Neugersdorf. Die TheaterScheune Neugersdorf präsentiert am Freitag, 23. Januar, und am Samstag, 24. Januar, jeweils um 19.30 Uhr, in der GeschichtenBlockstube „Das Lächeln der Ophelia“. Frei nach Shakespeares „Hamlet“. Ein Spieler. Drei Whiskys. Eine Seele im Sturm. Ein Mann, ein Text, ein Herz in Aufruhr. 

„In der Intimität der Blockstube begegnet uns ,Hamlet’ neu – reduziert auf das Wesentliche: Sprache, Gefühl und die Stille dazwischen,“ heißt es dazu in einer Vorschau. „Die Tränen der Ophelia“ führt Shakespeares Tragödie dorthin zurück, wo sie begann – ins Menschliche. Drei Gläser Whisky begleiten ihn – und die Zuschauer dürfen mit ihm teilen, was ihn wärmt, tröstet, beflügelt.

Mit jedem Glas öffnet sich eine neue Schicht dieser alten, unsterblichen Geschichte: Der erste Whisky schmeckt nach Jugend, Feuer und Widerspruch. Der zweite weich und still wie die Liebe, die nicht sein darf. Der dritte trägt den Rauch, der nach Abschied und Verstehen schmeckt.

Hamlets Denken wird zum Klang, Ophelias Schweigen zum Widerhall. Was bleibt, ist die Liebe – brüchig, schön, unerträglich wahr.

In einer klassischen Fassung nach Schlegel-Tieck verdichtet sich das Drama zum poetischen Kammerspiel: Ein Spieler verkörpert viele Seelen – den Liebenden, den Zweifelnden, den, der verliert und doch erkennt. Ophelia erscheint nicht als Opfer, sondern als Erinnerung, als Atem, als Lächeln, die das Licht bricht.

Ein Abend über Sehnsucht, Schmerz und die ungebrochene Schönheit der Sprache. Ein stilles, tiefes Wiedersehen mit Shakespeare – nah, klar und menschlich. 

Karten für die Veranstaltungen gibt es unter www.theaterscheune-neugersdorf.de oder per E-Mail an geschichtenblockstube@gmail.com. 

Redaktion / 18.01.2026

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