Für die Schule den Stammbaum verfolgen

Auch in Nordböhmen wie hier in Friedland (Frýdlant v Čechách) – gedenkt man den einst vertriebenen Bewohnern. Auf dem Friedhof ist nicht allein das Grab des Bürgermeisters von 1897-1912 Anton Aigner wieder instandgesetzt. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Knappenrode. An die Leiter der Oberschulen und Gymnasien der Region ist seitens der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration- Bildungs- und Begegnungsstätte „Transferraum Heimat“ – in Knappenrode die Ausschreibung für den trinationalen Schülerwettbewerb „Familienstammbaum 2.0 – Wir sind Europäer“ gegangen. Jugendliche sollen dabei die eigene Familien-, Vertreibungs- oder Migrationsgeschichte über mehrere Generationen erforschen und deren Verbindungen nach Deutschland, Polen und Tschechien darstellen. Möglich sind unter anderem digitale Karten, Essays, Videos, Podcasts, Theaterstücke oder Comics. Die besten Beiträge werden mit insgesamt 5.000 Euro prämiert; außerdem ist eine Abschlussbegegnung mit Jugendlichen aus den Nachbarländern in Knappenrode vorgesehen. Das Projekt lasse sich hervorragend in die Lehrpläne der Fächer Geschichte, Religion/Ethik sowie Gemeinschatskunde/Politische Bildung integrieren und etwa im Rahmen einer Projektwoche umsetzen, heißt es. Einsendeschluss ist dann der 31. Januar 2027.