Mit dem Stern jeden Tag da sein

Vor der fertigen Rettungswache Foto: Landratsamt
Förstgen. Die neue Rettungswache in Förstgen in der Gemeinde Mücka ist am 1. September nach zwei Jahren Bauzeit in Betrieb gegangen. Sie ersetzt den bisherigen Standort in der Bautzener Straße in Mücka. In dem Neubau in der Dorfstraße 2a ist rund um die Uhr ein Rettungswagen stationiert. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Fahrzeughalle, Ruheräume, Umkleiden, Dienst- und Aufenthaltsräume sowie Lager- und Desinfektionsräume. Ein Notstromaggregat soll den Betrieb bei Stromausfall vorübergehend sichern. Die Baukosten von rund zwei Millionen Euro würden, so das Landratsamt, über die Krankenkassen refinanziert werden. Die Redaktion erfragte beim Landkreis, auf in welcher Weise dies eintrete. Dazu bekannte Grit Effenberger von der Öffentlichkeitsarbeit jedoch nur: „Der Landkreis Görlitz muss die Kosten für den Grundstückserwerb eigenständig bestreiten. Nach der aktuellen Gesetzeslage werden alle weiteren anfallenden Kosten für den Bau der Rettungswache von den Krankenkassen refinanziert. Die Vorfinanzierung erfolgt über den Landkreis Görlitz.“
Betrieben wird die Wache von der Falck Deutschland GmbH. Zum Einsatzgebiet gehören Mücka, Hohendubrau, Quitzdorf am See, Kreba-Neudorf und Teile von Boxberg.
Zur Einweihung übergab Landrat Stephan Meyer einen Herrnhuter Stern. Dieser solle dafür stehen, „was der Rettungsdienst jeden Tag zu den Menschen bringt – Hilfe, Hoffnung und das Gefühl, dass jemand da ist.“