Mitmachn bei über 1.000 Jahren Landesgeschichte

Die von der Burg regierte Mark Meissen wurde mit Erhalt des einst in (Nieder-)Sachsen beheimateten Kurfürstenprivilegs erst viel später zum heutigen Sachsen. Foto: Wilhelm Scholtz-Knobloch
Meißen. Die 5. Sächsische Landesausstellung „1.100 Jahre Sachsen“ findet 2029 auf der Albrechtsburg in Meißen statt und soll die Geschichte Sachsens vom Mittelalter bis in die Gegenwart in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage nach sächsischer Identität. Begleitend starte 2026 ein mehrjähriger Beteiligungsprozess, bei dem jeder unter anderem über Projekte wie „Zeig dein Sachsen“ und „Mein Sachsenbild“ eigene Erfahrungen einbringen könne. Auf Anfrage des Niederschlesischen Kuriers teilte das Staatsministerin für Kultur und Tourismus mit, dass auch die schlesischen Aspekte einfließen dürfen.
Eine weitere Facette zum 1.100-jährigen Jubiläum der Gründung der Burg Meißen 2029 liefert der Wettbewerb „Zeig Dein Sachsen!“. Dazu können sich ab sofort Vereine, Institutionen, Unternehmen und andere Akteure mit Projekten zu Geschichte, Tradition, Dialekt, Heimat oder Identität bewerben – auch um die oberlausitzisch-schlesischen Regionalaspekte zur Geltung zu bringen. Für ausgewählte Vorhaben stehen Fördermittel von bis zu 5.000 Euro zur Verfügung, insgesamt sind in diesem Jahr bis zu 250.000 Euro vorgesehen. Bewerbungen können bis zum 22. September über das Portal zeigdeinsachsen.mein-wettbewerb.de eingereicht werden.