Direkt zum Inhalt springen
Info & Kommentare

Vorfreude auf die neue Stadtkirche

Vorfreude auf die neue Stadtkirche

An diesen traurigen Anblick hat man sich viel zu schnell gewöhnt. Doch er wird nicht von langer Dauer sein. Foto: Archiv

Alternativer Text Infobild

Viele Großröhrsdorfer und Freunde der Stadt informierten sich auf zahlreichen Veranstaltungen über die Vorgehensweise. Foto: Archiv

Großröhrsdorf. Die erste Phase des Architektenwettbewerbs zum Wiederaufbau der abgebrannten Stadtkirche von Großröhrsdorf nähert sich dem Abschluss. Am 30. Januar endet die Frist für die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge, wie die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde mitteilt. Der weitere Zeitplan stellt sich demnach wie folgt dar: „Nach einer Vorprüfung der eingegangenen Arbeiten wird sich das Preisgericht am 10. und 11. März 2026 zusammenfinden und seine Entscheidung fällen. Danach erfolgt die Bekanntgabe des 1., 2. und 3. Preisträgers. Wahrscheinlich ab dem 18. März 2026 werden alle Wettbewerbsarbeiten öffentlich zugänglich gemacht, damit sie für mindestens vier Wochen von allen Interessierten besichtigt werden können.“ 


Auf der Grundlage von Referenzen und Empfehlungen wählten das Landeskirchenamt und der Kirchenvorstand aus einer Bewerberliste von 25 interessierten Architektenbüros 15 Büros aus Dresden, Pirna, Leipzig, Berlin, Nürnberg, Regensburg, München und Tirschenreuth (Bayern) für den Wettbewerb aus.

„Alle Büros können fachliche Kompetenzen im Kirchenbau nachweisen“, versichern Sandy Schneider und Josua Littig im Auftrag der Kirchgemeinde. Den Kern der Vorgaben bildet der Kirchturm, zu dem es im Auslobungstext heißt: „Der Kirchturm in seiner bisherigen Gestalt hat identitätsstiftende Wirkung für die Einwohner von Großröhrsdorf. Er soll als Teil des Stadtbildes und als weit sichtbare Landmarke in Höhe und Silhouette mit einer Kirchturmuhr hergestellt werden. Wichtig ist die Sichtbarkeit durch Erreichen der ehemals vorhandenen Höhe. Für die vorzuschlagende Gestaltung sollen dauerhafte Materialien und Oberflächen gewählt werden, die wenig Folgekosten durch Unterhaltsmaßnahmen erzeugen. ...

... Die Gemeinde wünscht sich ein neues Geläut mit möglichst vier Glocken.“ Das Preisgericht besteht aus 17 Preisrichtern und neun Beratern und setzt sich zum Teil aus Architekten und Bauingenieuren, zum Teil aber auch aus Mitgliedern des Kirchenvorstands und des Perspektivteams zusammen. Die Berater sind unter anderem Mitglieder der Kirchgemeinde, der Großröhrsdorfer Bürgermeister Stefan Schneider und Sachverständige aus dem Regionalkirchenamt. „Das Preisgericht hat die schöne Aufgabe, die Einreichungen der Wettbewerbsteilnehmer anhand der Auslobungskriterien zu bewerten undden Gewinner zu ermitteln“, schreiben Sandy Schneider und Josua Littig. 

Im Rahmen eines Kolloquiums im Spätherbst 2025 konnten sich die Bewerber mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen sowie die Brandruine begehen und begreifen. In diesem Rahmen wurden sie auch mit dem Zustand und der Tragfähigkeit des Mauerwerks vertraut gemacht. Darüber hinaus wurde unter anderem über Eingangstüren, Raumanordnung, Barrierefreiheit, Orgeltische, Laufwege, Emporen sowie Zufahrten und Rettungswege gesprochen.

PM/UM / 24.01.2026

Schlagworte zum Artikel

Was sagen Sie zu dem Thema?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Die Mail-Adresse wird nur für Rückfragen verwendet und spätestens nach 14 Tagen gelöscht.

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.

Weitere aktuelle Artikel