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Wo die Kreuzritter über Jahrhunderte Ostpreußen und das Baltikum regierten

Wo die Kreuzritter über Jahrhunderte Ostpreußen und das Baltikum regierten

Das Deutschordenschloss von Marienburg (Malbork) war von 1309 bis 1457 Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens, ehe dieser nach Königsberg umzog. Foto: Thomas W. Mücke

Niesky. Am Sonntag, 11. Oktober, um 16.00 Uhr wird im Bürgerhaus Niesky die Multimediashow „Zwischen Stettin und Königsberg“ von Thomas und Nina W. Mücke aus Berlin gezeigt. Thomas W. Mücke, studierter Opern- und Chansonsänger sowie Bildjournalist, verbindet dabei Fotografien im analogen 6×6-Mittelformat mit Musik, Gesang und gesprochenen Erläuterungen. Die Bilder entstehen in hoher Bildqualität und zeigen Landschaften und Städte zwischen der Ostseeküste und dem früheren Ostpreußen.

Die Reise führt über Pommern mit Stettin (Szczecin) und Kolberg (Kolobrzeg), über Danzig (Gdansk) und Elbing (Elblag) nach Masuren mit seinen Seen, Wasserwegen und Wäldern. Ein weiterer Schwerpunkt ist der heute russische Nordteil Ostpreußens, das Königsberger Gebiet (Oblast Kaliningrad), das Thomas W. Mücke seit dem Ende der Sowjetunion mehrfach bereist hat. Die Show thematisiert dabei auch die deutsche Geschichte der Regionen und deren Veränderungen nach 1945. Zu sehen sind neben historischen Städten auch Naturaufnahmen von der polnischen Ostseeküste, aus Masuren und eben Nordostpreußen.
Der Hochmeister des Deutschen Ordens (Orden der Brüder vom Deutschen Hospital Sankt Mariens in Jerusalem) hat seit 1809 übrigens seinen Sitz in Wien. Neben dem Malteserorden steht er in der Tradition und (Rechts-)Nachfolge der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge.

tsk / 27.09.2026

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