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Osterstart ins Jubiläumsjahr und Vorfreude auf mehr Spiel

Osterstart ins Jubiläumsjahr und Vorfreude auf mehr Spiel

Diese LGB-Modellbahnlok ähnelt der neuen Diema DS12 bei der Parkeisenbahn. Foto: Till Scholtz-Knobloch

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Neue Spielideen kommen. Visualisierung: Zimmer.Obst GmbH

Görlitz. Die Görlitzer Oldtimer-Parkeisenbahn startet in ihre 51. Fahrsaison. Auftakt ist am Samstag, dem 4. April, 14.00 Uhr am Bahnhof „Freizeitpark“ am Weinberg. Zum Saisonbeginn sind Besucher eingeladen, die erste Runde des Jahres mitzufahren und den Start der traditionsreichen Bahn zu begleiten. In diesem Jahr wird die Bahn ein halbes Jahrhundert alt: Anfang Juni wird das 50. Jubiläum gefeiert. Rund um den 1. Juni soll dieses Ereignis auf teilweise modernisiertem Areal mit neuem Spielplatz gesondert gefeiert werden. Bereits zu Ostern sind zusätzliche Fahrten geplant. Am Ostersonntag geht es ab 14.00 Uhr zur Osterhasenwiese. Die Lok „Adler“ ist an diesem Tag schon ab 10.00 Uhr unterwegs. Auch am darauffolgenden Ostermontag, 6. April, beginnt der Fahrbetrieb bereits um 10.00 Uhr. Von 13.30 bis 17.00 Uhr kann der Rundkurs mit dem Akkugrubenzug erkundet werden. Trotz Sperrungen auf dem Weinberggelände, die voraussichtlich bis Juni dauern, können Besucher die Bahn nutzen; für Kinder gibt es Huckaufs Kinderfahrspaß, für alle gibt es den Imbiss sowie den Bratwurstgrill. In der Winterpause wurden umfangreiche Instandhaltungen durchgeführt: Die Lok „Adler“ und ihre Wagen erhielten die turnusmäßige Hauptwartung, die neue Lok Diema DS12 wurde lackiert und wartet auf Zusammenbau, außerdem werden zwei Grubenbahnwagen zu Cabrio-Wagen umgebaut.

Im Zeichen des diesjährigen Jubiläums der Parkeisenbahn darf sich diese auch über eine Aufwertung des gesamten Umfeldes freuen, das Aufenthalte für Familien mit Kindern noch attraktiver macht. Auf dem öffentlichen Spielplatzgelände an der Parkeisenbahn entsteht derzeit nämlich eine neue Spiellandschaft. Grundlage ist der Wettbewerbsentwurf „Abenteuer im Waldpark – auf Schneckenpfaden“. Geplant sind Kletter-, Hangel-, Balancier- und Rutschmöglichkeiten sowie Elemente zur Sinneswahrnehmung. Eine Jury aus Vertretern der Kinder- und Jugendarbeit sowie Planern wählte den Entwurf aus drei Vorschlägen aus. Das Konzept sieht eine thematische Gestaltung mit stilisierten Schneckenformen und „Schneckeneiern“ vor. Verschiedene Wege führen zu den Spielpunkten. Entlang eines Rundparcours sind inklusive Elemente wie Fingerlabyrinth, Schiebespiel, Klangspiel und ein Tor aus Gummischläuchen vorgesehen. Über einen barrierefrei erreichbaren Parkweg führen Stege sowie Balancier- und Kletterpfade zu höheren Elementen, darunter ein Kletterturm mit Tunnelrutsche und ein ebenfalls barrierefrei erreichbares Trampolin. Für kleinere Kinder sind niedrigere Geräte zum Laufen, Krabbeln und Balancieren geplant. Im Zuge der Neugestaltung wurden der verschlissene Kletterwald, eine alte Bühne und das historische Hängekarussell demontiert; ein neues Karussell ist am Eingang vorgesehen. Bestehende Anlagen wie Baumhaus, Doppelseilbahn, Laufrad und Tischtennisplatten bleiben erhalten. Zudem werden Wegeflächen erneuert, ein Zaun entlang der Gleise gebaut sowie Bänke, Fahrradbügel und Pflanzungen ergänzt. Die Kosten von rund 457.000 Euro wird zu 80 Prozent über Interreggelder Polen-Sachsen gefördert. Die Eröffnung ist für Anfang Juni vorgesehen.

Till Scholtz-Knobloch / 31.03.2026

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