OB-Wahl: Entscheidung in Görlitz auf 31. Mai vertagt

Eine Debatte der vier Kandidaten (v.l.n.r. Sebastian Wippel, Octavian Ursu, Dr. Hagen Jeschke, Sabine Christian) fand im Schlesischen Museum statt Foto: Till Scholtz-Knobloch
Beim 1. Wahlgang der Görlitzer Oberbürgermeisterwahl hat Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU; unterstützt vom Bündnis 90/Die Grünen, Motor Görlitz und den Bürgern für Görlitz (BfG)) eine absolute Mehrheit knapp verpasst. Das vorläufige Endergebnis zeigt Ursu bei 49,1 Prozent der Stimmen, Sebastian Wippel (AfD) liegt bei 44,3 Prozent. 12.750 zu 11.512 Stimmen zeigten damit einen Vorsprung von 1.238 Stimmen. Sabine Christian von den Linken kam auf 878 Stimmen oder 3,4 Prozent, Einzelbewerber Dr. Hagen Jeschke bei 820 Stimmen, also 3,2 Prozent.
Die Wähler in Görlitz müssen nun am 31. Mai noch einmal zur Wahlurne schreiten, wobei dann eine relative Stimmenmehrheit ausreichen wird. Im Freistaat Sachsen können in einem 2. Wahlgang auch abgeschlagene Bewerber noch einmal antreten.