Vortrag im Zittauer Stadtmuseum

Montanarchäologie unter Tage in Dippoldiswalde. Foto: M. Jehnichen, Leipzig/Landesamt für Archäologie Sachsen
Zittau. Dr. Christiane Hemker präsentiert am Dienstag,18. August, um 17.00 Uhr, im Franziskanerkloster den Vortrag „Montanarchäologie im Weltkulturerbe – Die hochmittelalterlichen Silberbergwerke von Dippoldiswalde im Kontext europaweiter Forschung.“
Im Herbst 2008 begann mit der Entdeckung der hochmittelalterlichen Silberbergwerke von Dippoldiswalde ein neues Kapitel in der sächsischen Montanarchäologie.
Die Untersuchungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen zeichnen das Bild einer gut erhaltenen Bergbaulandschaft unter Tage, deren teils einmalige Befund- und Fundkomplexe völlig neue Erkenntnisse in der europäischen Montanarchäologieforschung erbrachten. Gemeinsam mit tschechischen Archäologen werden seit 2012 in grenzübergreifenden Forschungsprojekten Untersuchungen im gesamten Erzgebirge mit Hilfe eines interdisziplinären Methodenkanons durchgeführt, die neben weiteren Bergbausiedlungen des 12. und 13. Jahrhunderts zur Entdeckung bronzezeitlicher Bergbaurelikte in einer Zinnlagerstätte im Osterzgebirge geführt haben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet vier Euro für Erwachsene und drei Euro ermäßigt.