Vortrag über die „Wunderwaffen“ im Krieg

Die Messerschmitt Me 262 gilt als erster einsatzfähiger Düsenjäger der Welt. Foto: US-Luftwaffe
Zittau. Dr. Lars-Arne Dannenberg hält am Mittwoch, 21. Januar, um 17.00 Uhr, im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster den Vortrag „Kriegsende, Untergang und die Hoffnung auf Wunderwaffen.“
Seit der Niederlage in der Schlacht um Stalingrad 1943 befand sich die Wehrmacht auf dem Rückzug, bis die Rote Armee im Herbst 1944 vor Ostpreußen stand. Je näher der Krieg an Deutschland heranrückte, um so lauter wurden die Durchhalteparolen mit dem Versprechen auf Wunderwaffen, die eine Wende im Kriegsgeschehen herbeiführen sollten.
Zu den bekanntesten dieser Wunderwaffen zählte die V1, wobei V in der Propagandasprache des Dritten Reiches für „Vergeltung“ steht. Neben diesem landläufig als Rakete bezeichneten unbemannten Marschflugkörper wurden große Hoffnungen in das erste flugfähige strahlgetriebene Jagdflugzeug der Welt, die Messerschmidt Me 262, gesetzt. Entwicklung und Produktion der völlig neuartigen Motoren waren seit Ende 1943 in den Zittauer Raum verlagert worden, wobei zahlreiche ältere Betriebe mit gänzlich anderen Produkten in den Produktionsprozess eingebunden worden waren.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet für Erwachsene vier Euro, ermäßigt drei Euro.