Wo alte Inschriften noch unter dem Putz hervorschauen

Auch im niederschlesischen Sagan (Zagan) sind in der Bahnhofsunterführung noch alte deutsche Beschriftungen – hier „Treppe 2“ zu erkennen. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Görlitz. Am 3. September um 18.00 Uhr spricht Maciej Wlazlo im Schlesischen Museum zu Görlitz, Fischmarkt 5, über deutsche Inschriften im heutigen Breslau. Der Bildvortrag „Wie viel Breslau ist noch in Wroclaw?“ beleuchtet ihre Bedeutung, ihr touristisches Potenzial und die Diskussionen über den Umgang mit den Spuren der deutschen Stadtgeschichte.
Wlazlo, Stadtführer und Initiator von „Breslau schaut unter dem Putz hervor“, dokumentiert das erhaltene deutsche Kulturerbe in Breslau und Niederschlesien. Der Vortrag ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Zeichen der Zeit. Deutsche Inschriften in Schlesien“, die noch bis zum 1. November zu sehen ist. Der Eintritt kostet 3 Euro.