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Grüner will Steuer in die Hand nehmen

Grüner will Steuer in die Hand nehmen

Hans Grüner sagt über sich: „Ich habe gern das Steuer in der Hand“. Der gesellige Liberale ist mit Führerscheinen sowohl auf Binnengewässern, wie auch auf hoher See unterwegs. Foto: privat

Der Niederschlesische Kurier stellt Ihnen nach und nach die Direktkandidaten der Parteien für die Bundestagswahl am 26. September im Wahlkreis Görlitz auf eine sehr persönliche Weise vor. Den Auftakt macht Rechtsanwalt Hans Grüner (65) aus Zittau, der für die FDP ins Rennen geht. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkelkinder.

Herr Grüner, gibt es ein Schlüsselerlebnis, wieso Sie angefangen haben sich in der Politik zu engagieren?

Hans Grüner: Ich war schon mein ganzes Leben politisch interessiert. Ein Schlüsselerlebnis gibt es in diesem Sinn nicht.

Welche charakterlichen Züge würden Sie sich selbst zuschreiben?

Hans Grüner: Ich lasse andere gern ausreden und kann insoweit zuhören, verlange aber das auch von anderen. Andere Meinungen und Positionen akzeptiere ich und versuche von meiner Position zu überzeugen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Hans Grüner: Krautwickel mit Kartoffeln. Konnte meine Mutter und nunmehr meine Ehefrau sehr gut zubereiten. Es darf auch etwas angebrannt sein.

Gibt es eine Redewendung oder eine politisch sehr häufig genutzte Floskel, die Sie bewusst meiden und falls ja: Aus welchem Motiv?

Hans Grüner: Nein, gibt es nicht. Ich denke, dass nur der überzeugen kann, der so redet, wie er auch denkt. Eingeübte Reden und Haltungen sind für mich nicht überzeugend. Wer am Rednerpult steht, sollte nur wenige Stichpunkte haben. AbGelesene Reden zeigen oft nicht die tatsächlichen Positionen auf.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Hans Grüner: Ich war schon immer technisch interessiert und wollte wissen, wie es (Motoren u.a.) funktioniert. Der Berufswunsch war Fahrzeugschlosser. Diesen Wunsch habe ich auch als Lokschlosser bei der DR umgesetzt. Über ein Studium der Fahrzeugtechnik und der weiteren Entwicklung nebst zusätzlichem Studium der Rechtswissenschaften bin ich seit nunmehr 25 Jahren als Rechtsanwalt tätig. Ich gehe davon aus, der einzige in Deutschland zugelassene Rechtsanwalt zu sein, der Lizenzen zum Führen von Diesel- und E-Triebfahrzeugen hat und auch selbst Züge gefahren hat.

Einmal angenommen, Sie würden einem Verein oder Institution im Landkreis Görlitz einen Millionengewinn zuteilen dürfen. Wer wäre Ihr Begünstigter und warum?

Hans Grüner: Meine Liebe gilt den Kindern. Insbesondere Kinder, die unheilbar erkrankt sind, sollten alle Liebe der Welt erfahren können.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachtisch und wieso haben Sie zu diesem Buch gegriffen?

Hans Grüner: Gegenwärtig lese ich von Precht das Buch „Die Kunst kein Egoist zu sein“. Mich interessieren neben Fachliteratur gelegentlich analytische Bücher. Meist fehlt mir leider zum Lesen die Zeit.

Till Scholtz-Knobloch / 18.07.2021

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