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„Wir zelebrieren zu Hause die Bescherung an Heiligabend“

„Wir zelebrieren zu Hause die Bescherung an Heiligabend“

Ines Briesowsky-Graf genießt es, ihr privates Zuhause weihnachtlich auszuschmücken und nimmt sich entsprechend Zeit dafür. Foto: privat

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Ines Briesowsky-Graf  verwöhnt an Heiligabend ihre Pferde mit einem extra Möhrchen. Foto: privat

Löbau/Görlitz. Bei ihr stellen sich die ersten weihnachtlichen Gefühle im November ein, wenn die Tage kürzer werden und die Adventszeit näher rückt.
Ihr privates Zuhause beginnt die 53-jährige Unternehmerin um den Ewigkeitssonntag herum zu schmücken, damit zum ersten Advent alles fertig ist. „Ich mache das gern, genieße das und nehme mir immer viel Zeit dafür“, sagt sie.

Den Weihnachtsbaum geht Ines Briesowsky-Graf gemeinsam mit ihrem Mann im nahegelegenen Tannenhof sägen – meistens so am dritten Advent: „Wir gehen auch immer mit guten Vorsätzen ans Werk und wollen einen nicht so großen Baum aussuchen. Letztlich ist es aber immer eine raumhohe Tanne, an der wir uns dann alle erfreuen.“

Das ganze Jahr über liegt in ihrem Fach ein Spickzettel für die Weihnachtsgeschenke: „Wenn mir im Gespräch bzw. im Alltag etwas auffällt oder sich etwas ergibt, kommt eine Notiz auf den Zettel. So hoffe ich, jeden einen kleinen individuellen Wunsch zu erfüllen und besorge die Dinge dann auch rechtzeitig. Für dieses Jahr habe ich schon lange alles beisammen.“ Ihr ist wichtig, „dass es etwas Persönliches bzw. Individuelles ist.“ Oft sei auch etwas Selbstgemachtes mit dabei.

Weihnachten bedeutet für sie in erster Linie Zeit mit der Familie und Freunden: „Ich nehme Weihnachten als Anlass, mich bei Mitarbeitern, Geschäftspartnern usw. zu bedanken und das Gefühl der Dankbarkeit auch mal laut und sichtbar zu machen.“

Für Ines Briesowsky-Graf ist es überhaupt kein Problem, Weihnachten beruflich und privat unter einen Hut zu bringen.

„Üblicherweise ist bei uns über die Feiertage Betriebsruhe – und die Familie ist groß, sodass wir die Aufgaben gut verteilen können“, sagt sie.
An Heiligabend sind die letzten Handgriffe in der Küche zu tun. „Die Geschenke kommen unter den Baum. Die Pferde müssen noch ein extra Weihnachtsmöhrchen bekommen. Wir gehen alle zusammen in die Christnacht. Zum Abendessen gibt es dann Kartoffelsalat und Bratwurst. Anschließend folgt die Bescherung. Dann machen wir es uns am Christbaum gemütlich“, sagt sie.

Und sie fügt noch hinzu: „Wir zelebrieren es, die Geschenke auszupacken, also ganz langsam einer nach dem anderen und alle gucken zu und staunen.“

Ines Briesowsky-Graf ist eigentlich glücklich, „wenn sich alle freuen und bei den Geschenken für jeden etwas dabei ist, über das er bzw. sie sich besonders freut. Mein Mann ist ja nicht so der große Schenker. Ich habe aber vor ein paar Jahren mal Karten für ein Weihnachtskonzert in der Frauenkirche bekommen. Das war in der kommenden Adventszeit angesetzt. Wir hatten dann einen wunderschönen Tag im weihnachtlichen Dresden mit einem tollen Konzert. Daran denke ich heute immer noch gern zurück.“

Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es einmal Gans und einmal Braten oder Kaninchen. „Da sprechen wir uns mit meiner Mutter immer ab. Wir kochen auf jeden Fall selbst und essen alle zusammen“, betont sie. Und inwieweit wirken sich diese Schlemmereien bei ihr auf der Waage aus? „Das ist kein Thema für mich. Wir sind ja mit den Pferden aktiv unterwegs und bewegen uns gern“, antwortet sie.

Ines Briesowsky-Graf wünscht allen eine gesegnete Weihnachtszeit und viel Freude im Kreise der Familien: „Wenn man Weihnachten als Anlass nimmt, zurückzuschauen auf ein verrücktes Jahr, dann denken Sie daran, den Dingen Bedeutung zu geben, die wirklich bedeutsam sind – und das ist nicht Corona, sondern ein schöner Tag mit der Familie, ein besonderes Abendessen oder vielleicht der Grill- bzw. Spieleabend bei Freunden. Die herzliche Umarmung der Kinder und Enkelkinder, der Blick in unsere wunderschöne Heimat – die Lausitz, die überraschende Begegnung mit bemerkenswerten Menschen. Die täglichen Dinge, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen, sind es, die unser Leben bunt und schön machen und denen wir mehr Bedeutung schenken sollten.“

Den Handwerkern, die ihr in ihrem Ehrenamt besonders am Herzen liegen, wünscht Ines Briesowsky-Graf „für das neue Jahr Kraft und Ideenreichtum, den immer neuen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein.“
 

Steffen Linke / 25.12.2021

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