„Zwischen Stettin und Königsberg“

Pillau, heute Baltijsk, im Kaliningrader Gebiet war 1945 der größte Fluchthafen. Foto: Thomas W. Mücke
Zittau. Der studierte Opern- und Chansonsänger Thomas W. Mücke aus Berlin und seine Frau Nina präsentieren am Freitag, 23. Januar, um 18.30 Uhr, in der Christian-Weise-Bibliothek in Zittau die Multimediashow „Zwischen Stettin und Königsberg“.
Geschichtsträchtige Städte wie etwa Stettin, Kolberg, Danzig oder Elbingen erstrahlen teilweise wieder in altem Glanz und bezeugen, dass die Polen das Handwerk der Restaurierung bestens beherrschen. Die Masuren mit den vielen Seen, Wasserwegen und Wäldern sind ein Dorado für sich – hier wird das Schweigen zur Sprache. „Auch das Gebiet Königsberg mit seinen rund eine Millionen Einwohnern haben wir seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion mehrfach besucht und sind immer wieder erstaunt, was hier sukzessive neu entsteht. Einst war das Gebiet, was vom Deutschen Orden mit dem Schwert christianisiert wurde, der östlichste Winkel Deutschlands und später der westlichste des Sowjetreiches“, berichtet er.
1944 hatten britische Bomber in zwei Augustnächten die Hauptstadt Ostpreußens, Königsberg, in ein Flammenmeer verwandelt. Die britische Fracht sollte aber nicht nur diese Stadt, wo einst der große Denker I. Kant lehrte, treffen, sondern alle Städte des Gebietes wie etwa Insterburg, Tilsit, Gumbinnen und viele andere mehr.
Heute ist Kaliningrad ein bisschen russisch, ein bisschen deutsch und sehr europäisch.
Karten für die Veranstaltung gibt es in der Christian-Weise-Bibliothek Zittau.