Langhans-Perle mit Unterstützung aus Görlitz

Auf diesem Foto ist in der Kirche von Giersdorf der neue Bodenbelag noch nicht gelegt. Foto: Till Scholtz-Knobloch
Görlitz/Giersdorf. Seit einem Monat hat die „Perle von Giersdorf“ (Zeliszow) bei Bunzlau (Boleslawiec) endlich einen Boden. Die letzte Förderung kam von der Erika-Simon-Stiftung aus Görlitz, der Stiftung Polnisch-Deutscher-Denkmalschutz und OP ENHEIM. Zum ersten Mal erklingt nunmehr Musik auf dem neu verlegten historischen Holzboden. Für diese Einweihung veranstaltet der Görlitzer Ars Augusta e.V. um Eleni Triada Müller einen Abend mit Opernszenen am Samstag, dem 8. August, 18.00 Uhr. „Wir sind gespannt auf die Akustik des bedeutenden Bauwerks, das 1797 von Carl Gotthard Langhans entworfen wurde“, äußert sich Eleni Müller. „La Compagnia Sassone“ spielte schon 2022 Pergolesis „La serva padrona“ in dieser Perle. Sie präsentiert jetzt szenisch eingerichtete Ausschnitte aus Meisterwerken von Wolfgang Amadeus Mozart und Giuseppe Verdi: Così fan tutte, Don Giovanni, Die Zauberflöte, La clemenza di Tito sowie Szenen aus Giuseppe Verdis „Macbeth“. Unter der Regie von Eleni Müller wirken mit: Bass Mikolaj Bonkowski, Mezzosopranistin Anna Grycan, der italienische Tenor Roberto Jachini Virgili, die dramatische Sopranistin Paulina Bielarczyk sowie der Görlitzer Pianist Levi Fuchs – beide im Wettbewerb 2026 entdeckt. Der Eintritt ist frei – auf Wunsch können Plätze beim Verein aus der Augustastraße 6 reserviert werden. Telefon: (03581) 877 84 60, (0177) 4470120; Whats app: (0048) 502 991 789, E-Mail: arsaugusta@gmail.com; www.arsaugusta.org